News | 17.12.15 #Comet

Schwimmendes Comet Phone voraussichtlich im April

Wenn alles klappt, kommt es im April 2016: Das weltweit erste schwimmende Smartphone.

176,806 $ haben die Hersteller von Comet Core jetzt auf indiegogo gesammelt und damit ihr Funding-Ziel sogar noch ĂŒbertroffen. Endlich, denn der erste Versuch ĂŒber Kickstarter war gescheitert. Danach kam der Vorwurf, ein Fake zu sein.

Derzeit ist das Comet mit einem achtkernigen Qualcomm Snapdragon 810 und 32 GB Speicher schon fĂŒr 249 $ zu haben. Wer diesem Angebot nicht traut und lieber abwartet, bis das Smartphone tatsĂ€chlich erscheint, muss dann 399 $ bezahlen. Die Version mit 64 GB kostet vorbestellt derzeit 329$ und spĂ€ter im Laden $ 469.

Das GerĂ€t soll so viele Verbindungsarten unterstĂŒtzen, das man es wohl auch in Deutschland wird benutzen können.

Smartphone Ahoi

Das Marketing des Comet konzentriert sich auf seine FĂ€higkeit, schwimmen zu können. Es soll den IPx7-Standard erfĂŒllen, das heißt einen Meter Wassertiefe eine halbe Stunde lang aushalten. Der Konkurrent Turing Phone verspricht hier mit IPx8 mehr: der bedeutet fĂŒr ein Smartphone, mehr als drei Meter auszuhalten – auf Dauer.

Das Turing Phone mit seinen 172 Gramm könnte allerdings unrettbar auf dem Meeresgrund verschwinden. Dagegen scheint das 120 Gramm leichte Comet Phone, wenn man dem Video oben glaubt, tatsÀchlich auf dem Wasser zu treiben.

Die Hardware: kein Leichtgewicht

Das fertige Design gibt es in den Farben Schwarz, Gold, und Weiß.

Ob es nun Seepferdchen hat oder nicht: die Hardware kann sich fĂŒr den Preis sehen lassen. Im Comet schlĂ€gt ein Snapdragon-810-Herz mit acht Kernen, 2-Ghz-Taktung und 4 GB RAM. Der Bildschirm hat eine Diagonale von 4,7 Zoll oder 11,9 Zentimetern und eine Auflösung von 1920 mal 1080 Pixeln. Sowohl die vordere als auch die hintere Kamera machen Bilder mit 16 MP. Die Batterie hat eine KapazitĂ€t von 2800 mAh. Als Betriebssystem ist nicht Marshmallow, sondern nur Android 5.0 Lollipop angekĂŒndigt.

Sichtbare GefĂŒhle, verschlĂŒsselte GesprĂ€che

Neben dem Schwimm-Talent und der guten Hardware will Comet Core mit zwei weiteren Features glÀnzen: Mood recognition und Q Lock.

Mood recognition, das ist, wenn ein Smartphone sich farblich an die Laune des Nutzers anpasst, die es aus seiner Körpertemperatur schließt. Mehr ist zu diesem Feature noch nicht bekannt.

Solider dĂŒrfte Q Lock sein. Dabei geht es um die VerschlĂŒsselung von Telefonaten. Der verwendete 256 Advanced Encryption Standard wurde bisher noch nicht geknackt - auch wenn die NSA gemĂ€ĂŸ den Veröffentlichungen Edward Snowdens daran arbeitet.

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