News | 04.12.15 #Google #Pixel C

Googles Premium-Tablet Pixel C erscheint am 8. Dezember

Wie das Portal Tweakers.net aus den Niederlanden berichtet, gibt es dort ab 8. Dezember das neueste Tablet von Google zu kaufen. FĂŒr das Pixel C muss man aber nicht ins Nachbarland fahren: der europaweite Release zu diesem Datum gilt als sicher. Satte 499 Euro wird das im September prĂ€sentierte Tablet in der 32-GB-Version, 599 Euro in der 64-GB-Version kosten. Dazu kommt das eigentliche Verkaufsargument: die magnetisch anschließbare Tastatur fĂŒr 169 Euro. FĂŒr die beste Version muss man also 768 Euro hinlegen.

LÀsst sich am Besten knicken: MagnetstÀnder

Der Preis des Pixel C kann aber durchaus mit dem direkten Konkurrenzprodukt Microsoft Surface Pro 3 mithalten, das in der billigsten Variante schon 849 Euro kostet.

Gemeinsam mit dem Surface hat das Pixel C die Verwendung von starken Magneten, um die Tastatur an das Tablet zu heften. Anders als das GerĂ€t von Microsoft braucht das Pixel Convertable (dafĂŒr steht das C) keinen KippstĂ€nder auf der RĂŒckseite, sondern lĂ€sst sich auf der MagnetflĂ€che am oberen Ende der Tastatur so positionieren, wie man will – bis zu einem Winkel von 135 Grad. Sie fixiert sich dann so, dass man Tablet und Tastatur ohne Sorge umgedreht in der Luft halten kann, wie ein Google-Techniker bei der Vorstellung des GerĂ€tes demonstriete.

Die Tastatur verbindet sich via Bluetooth mit dem Tablet. Sie hat einen Akku, der bei aktiver tĂ€glicher Nutzung bis zu 2 Monate halten soll. Das Aufladen ist geschickt gelöst: Sobald man beide zusammenklappt, wird Strom vom Tablet auf die Tastatur ĂŒbertragen.

Zur Stromversorgung verfĂŒgt das GerĂ€t ĂŒber einen USB-Typ-C-Anschluss.

Tastaturlayout des Pixel C, wie es im September prÀsentiert wurde

Die Tastatur ist etwas kleiner als bei vergleichbaren Produkten, was durch das Weglassen „wenig genutzter“ Symboltasten an den RĂ€ndern links und rechts erreicht wurde. Die fehlenden Tasten wurden auf die Bildschirmtastatur verlegt. Programmierer dĂŒrften sich darĂŒber wundern, dass anscheinend auch der oft gebrauchte Backslash auf den Touchscreen versetzt wurde.

Zockerherz und DIN-Display

Mit seiner starken Grafikleistung zielt das Pixel C aber ohnehin mehr auf Zockernaturen ab. FĂŒr ruckelfreien Spielgenuss arbeitet im Inneren ein Kombichip von Nvidia, X1 nennt er sich, und eine Maxwell GPU mit 3 GB RAM. Das Betriebssystem ist Android 6.0 Marshmallow.

Die Auflösung des Bildschirms liegt bei 2560 x 1800 (308 ppi). Der Bildschirm misst 10,2 Zoll oder 25,9 cm in der Diagonalen. Interessant ist das SeitenverhĂ€ltnis, dass mit 1:√2 genau dem SeitenverhĂ€ltnis entspricht, das man von DIN-A-Papieren kennt.

Wer jetzt aber schon darauf hofft, auf dem Bildschirm so malen zu können, wie es ausgedruckt wird, der wird leicht enttÀuscht sein: Das Google Pixel C kommt zwar mit DIN-Display, aber ohne Stylus oder Àhnlichen Stift daher.

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