News | 30.11.15 #Samsung

Samsung patentiert Smartphones zum Einrollen und Falten

Patente des US-Amtes sind an die Öffentlichkeit gelangt, die von Samsung im Mai angemeldet worden waren. Die Autoren von Patentlymobile haben einen Blick auf diese Patente geworfen. Für ausführlichere Informationen und mehr Bilder empfiehlt sich ein Besuch auf deren Seite. Einen Überblick über die Innovationen stellen wir hier bereit.

Smartphone zum Einrollen

Das erste Patent zeigt ein Smartphone, das man zusammenrollen kann wie eine Zeitung.

Zum Ausrollen muss man an einer Lasche ziehen (der gelbe Streifen im Bild), oder auf eines der Symbole drücken, die auf einer Seite der Rolle angebracht sind. Dann öffnet sich das Smartphone mit der App, für die das gedrückte Symbol steht (z.B. dem Kalender).

Das Display soll aus organischen Leuchtdioden (OLED) oder einem beweglichen LCD bestehen. Selbstredend besteht die oberste Schutzschicht nicht wie derzeit bei Smartphones üblich aus Glas, sondern aus flexiblem Plastik.

Ob sich das Gerät automatisch einrollt oder der Nutzer jedes Mal selbst Hand anlegen muss, geht aus dem Patent nicht hervor.

Smartphone zum Ausklappen

Ausklapphandys gibt es schon lange, aber Samsung scheint da eine Neuerung zu planen: Glaubt man der Patentzeichnung, entwickelt das Unternehmen ein Gerät, das zur Seite hin ausgeklappt wird statt wie üblich nach unten. Eine Symbolleiste links am Telefon wird dabei nie verdeckt und zeigt stets einige oft gebrauchte Apps an.

Der Nutzen: Wenn man etwa schnell in den Kalender schauen will, muss man nur auf das entsprechende Symbol auf der Leiste drücken und das Smartphone aufklappen, um alle Termine auf dem Schirm zu haben.

Fragwürdig ist, ob dieses Feature einen zweiten Bildschirm wert ist.

Smartphone zum Lesen

Ein weiteres Patent zeigt ein Smartphone, das in der Mitte zusammengeklappt werden kann wie ein Buch.

Smartphone zum Verbiegen

Schließlich hatten Samsungs Ingenieure die Idee für ein Smartphone, das man Biegen kann. Der Winkel, mit dem man es biegen kann, könnte voreingestellt sein.

Wann diese Patente als fertiges Produkt auf den Markt kommen – und ob sie das überhaupt jemals tun -­, ist derzeit noch unbekannt.

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